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Geschichte

Mit Tradition in die Zukunft

Die Geschichte verleiht der VP Bank ihre Persönlichkeit. Kommen Sie mit auf eine kurze Reise durch unsere Vergangenheit.

In den letzten über 60 Jahren haben wir bewiesen, dass wir nicht nur agil und dynamisch auf Veränderungen reagieren, sondern auch immer wieder einen Schritt voraus sind. Deswegen sind wir heute eine der drei grössten Banken Liechtensteins mit sieben internationalen Standorten. Engagiert, kompetent und mutig, aber zugleich kundenorientiert und auf Sicherheit bedacht: Wie unser Gründer, der Fürstliche Kommerzienrat Guido Feger, tragen wir diese Tradition selbstbewusst in die Zukunft.

2013 -2016
VP Bank Mitarbeiter Handel

Weitsicht

Die erreichten Meilensteine weiten den Blick und eröffnen neue Horizonte. Eigenständigkeit und profitables Wachstum sind die Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung der VP Bank.

2013

Die VP Bank übernimmt die Private-Banking-Aktivitäten der HSBC Trinkaus & Burkhardt (International) SA sowie das auf Private Banking bezogene Fondsgeschäft der HSBC Trinkaus Investment Managers SA in Luxemburg.

 

2014

Die Generalversammlung stimmt dem Antrag zu, die bis dahin verwendete Firmenbezeichnung «Verwaltungs- und Privat­Bank Aktiengesellschaft» in «VP Bank AG» abzuändern. Der kurze und prägnante Firmenname erhöht die Verständlichkeit und korrespondiert mit dem Markennamen «VP Bank».

 

2015

Die VP Bank fusioniert mit der Centrum Bank, dem zu diesem Zeitpunkt viertgrössten Finanzinstitut in Liechtenstein. Die Marxer Stiftung für Bank- und Unternehmenswerte – bis 7. Januar 2015 Alleineigentümerin der Centrum Bank – hat sich im Umfang des Verkaufspreises der Centrum Bank in der Höhe von CHF 60 Mio. als neuer Ankeraktionär an der VP Bank Gruppe beteiligt.

Im Rahmen der Erarbeitung der «Strategie 2020» passt der Verwaltungsrat der VP Bank Mitte 2015 die drei Mittelfristziele an. Bis 2020 sollen die betreuten Kundenvermögen von CHF 34.8 Mrd. per Ende 2015 auf CHF 50 Mrd. ansteigen, der Konzerngewinn auf CHF 80 Mio. gesteigert werden und die Cost/​Income Ratio unter 70 Prozent liegen.

Die beiden öffentlich abgegebenen Festpreisangebote zum Rückkauf eigener Inhaber- und Namenaktien verlaufen erfolgreich. Nach Abschluss des zweiten Rückkaufangebots hält die VP Bank 601‘500 eigene Inhaber- und 125‘912 eigene Namenaktien. Damit verfügt sie über 9.28 Prozent des Aktienkapitals und einen Stimmrechtsanteil von 6.05 Prozent. Die zurückgekauften Aktien werden für künftige Akquisitionen oder für Zwecke des Treasury-Managements verwendet.

 

2016

Am 6. April 2016 feiert die VP Bank ihr 60-jähriges Bestehen.

2009 – 2012
Mitarbeiter formen das Logo der VP Bank

Ausdauer

Die für das grenzüberschreitende Vermögensverwaltungsgeschäft absehbare Angleichung an internationale Standards nivelliert zunehmend nationale Standortvorteile.

2009

Der Verwaltungsrat bestätigt die strategische Grundausrichtung der VP Bank. Zu den Kernkompetenzen zählen das Intermediärgeschäft sowie das internationale Private Banking. In Liechtenstein und der Region Ostschweiz will die Bank zudem der bevorzugte Finanzpartner für Kommerz-, Kredit- und Retailkunden sein. Mitte 2009 verlässt CEO Adolf E. Real, der über 26 Jahre der VP Bank angehörte, das Unternehmen.

 

2011

Die VP Bank rüstet sich für die Herausforderungen der Zukunft. Mit Luxemburg arbeitet nun auch der letzte Bankenstandort der Gruppe mit der neuen Bankensoftware Avaloq. Das macht es künftig einfacher und effizienter, Produkte und Dienstleistungen für die VP Bank Gruppe aufzusetzen und den jeweiligen Bedürfnissen der Kunden individuell anzupassen.

 

2012

Der Verwaltungsratspräsident Fürstlicher Rat Hans Brunhart übergibt sein Amt an Fredy Vogt, der seit 1987 bei der VP Bank verschiedene leitende Funktionen ausübt. Hans Brunhart war 18 Jahre im Verwaltungsrat der Bank, 16 davon als Präsident.

2001 – 2008
VP Bank Servicezentrum in Triesen

Höhenunterschiede

Die liechtensteinische Finanzplatzkrise und die Börsenkrise wirken sich einschneidend auf die Entwicklung der VP Bank Gruppe aus.

2003

Die 2002 in Schwierigkeiten geratene BZ Gruppe Holding Aktiengesellschaft verkauft ihre VP Bank Beteiligung, die 32.9 Prozent des Kapitals und 15.2 Prozent der Stimmen entspricht. Die VP Bank übernimmt das Aktienpaket selbst, vernichtet den grösseren Teil der Titel und reduziert das Aktienkapital von CHF 85.5 auf CHF 59.1 Mio.

 

2004

Nach dreijähriger Bauzeit nimmt die VP Bank das neue Servicezentrum in Triesen, Liechtenstein, mit 230 Mitarbeitenden in Betrieb.

 

2005

Standard & Poor’s bewertet die VP Bank mit dem «A»-Rating. Damit ist sie eine der wenigen offiziell bewerteten Privatbanken im Frankenraum. Die VP Bank eröffnet eine Repräsentanz in Moskau.

 

2006

Die Empfangshalle im Kundenzentrum in Vaduz wird umgebaut und in eine Wohlfühloase verwandelt.

 

2007

Die VP Bank eröffnet eine Vermögensverwaltungsgesellschaft in Hongkong. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens im Jahr 2006 wird die VP Bank Stiftung gegründet.

 

2008

Mit der Gründung der Bankentochter in Singapur ist die VP Bank Gruppe weltweit an sieben Standorten vertreten. Die Bank muss erstmals in ihrer Geschichte ein negatives Gruppenergebnis ausweisen.

1980 – 2000
Hauptsitz in Vaduz 1984

Erfolgswege

In den 1980er-Jahren erfreut sich die VP Bank einer äusserst hohen Kundennachfrage.

1980

Bis 1984 entsteht an der Aeulestrasse 6, Vaduz, der neue Hauptsitz der VP Bank.

 

1982

Der Anteil der Eigenmittel an der Bilanzsumme steigt auf 10.3 Prozent an. Dieser Wert liegt deutlich über dem Durchschnitt der Schweizer Banken.

 

1983

Die VP Bank führt am 7. März ihre eigenen Aktien an der Zürcher Vorbörse ein. Erstmals wird mit den VP Bank Titeln ein liechtensteinisches Dividendenpapier an einer Börse gehandelt.

 

1984

Die bis dahin sehr beengten Raumverhältnisse für die 150 Mitarbeitenden verbessern sich markant, als der repräsentative Bankneubau an der Aeulestrasse 6, Vaduz, bezogen wird. Der Internationale Beirat als Konsultativorgan wird geschaffen. Dieser berät die VP Bank bis ins Jahr 2010.

 

1987

Seit 18. März werden die VP Bank Titel an den Hauptbörsen von Zürich, Basel, Genf und St. Gallen gehandelt. Das Partizipationskapital wird auf CHF 30 Mio. erhöht und an den Börsen Frankfurt a. M. und München eingeführt.

 

1988

Die VP Bank verstärkt ihre Auslandaktivitäten. Sie gründet die VP Bank (Luxembourg) SA, welche 1989 die Vollkonzession erhält. In Zürich errichtet sie die VPB Finanz AG.

 

1990

Die Generalversammlung wählt am 20. April den Fürstlichen Kommerzienrat Dr. Heinz Batliner zum ersten hauptamtlichen Verwaltungsratspräsidenten der VP Bank.

 

1991

Zur Entschärfung der Raumnot erweitert die VP Bank von 1991 bis 1994 das Hauptgebäude in Vaduz mit dem modern konzipierten Neubau «Giessen», in dem ein Händlerzentrum aufgebaut wird.

 

1995

Die VP Bank errichtet zusammen mit dem Allgemeinen Treuunternehmen ATU als Joint Venture auf den British Virgin Islands die VP Bank and Trust Company (BVI) Ltd. Deren Tochter, die VP Bank (BVI) Ltd, erhält am 29. September die Banklizenz.

 

1996

In den Jahren 1996 bis 1998 vollzieht sich ein Generationenwechsel in der obersten Leitung der VP Bank. An der Generalversammlung vom 19. April übernimmt Fürstlicher Rat Hans Brunhart, langjähriger liechtensteinischer Regierungschef, das Verwaltungsratspräsidium von Heinz Batliner, der zum Ehrenpräsidenten ernannt wird. Die Geschäftsleitung wird um den von Fredy Vogt geleiteten Bereich Unternehmensplanung erweitert. Dr. Rolf Kormann übergibt 1998 den Vorsitz der Geschäftsleitung an Adolf E. Real.

 

1999

Professionelle Kunden erhalten mit «VP Link» und Privatkunden seit Dezember 2000 mit «more4u» die Möglichkeit, ihre Geschäfte elektronisch abzuwickeln. Die beiden Produkte werden 2004 durch die Plattform «VP Bank e-banking» abgelöst. Die IFOS Internationale Fonds Service Aktiengesellschaft (heute VP Fund Solutions (Liechtenstein) AG) wird gegründet.

 

2000

Die VP Bank erzielt im Geschäftsjahr 2000 mit einem Konzerngewinn von CHF 197 Mio. das beste Ergebnis seit ihrer Gründung.

1970 – 1979
EDV-Anlage 1975

Wetterturbulenzen

Die VP Bank entwickelt sich in den wirtschaftlich schwierigen 1970er-Jahren bemerkenswert gut. Die 1975 erlangte Vollkonzession bewirkt trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen ein erstaunliches Wachstum.

1970

Als Novum in Liechtenstein nimmt die VP Bank einen Bancomaten in Betrieb und führt den Nachttresor ein.

 

1971

Die VP Bank tritt als erste liechtensteinische Bank dem schweizerischen Bankenclearing bei. Kunden und Bank profitieren umgehend von einer schnelleren Zahlungsabwicklung.

 

1973

Die VP Bank kauft zusammen mit dem Allgemeinen Treuunternehmen ATU eine EDV-Anlage und führt auf den 1. April 1975 die elektronische Datenverarbeitung ein.

 

1974

Die Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger übt bei der Kapitalerhöhung ihr Bezugsrecht zugunsten von Neuaktionären nur zur Hälfte aus. Als erstes Unternehmen in Liechtenstein öffnet sich die VP Bank und gibt Aktien an das Publikum sowie an die Mitarbeitenden ab.

 

1975

Die VP Bank erhält die Vollkonzession zur Abwicklung aller Bankgeschäfte. Sie bietet fortan auch Spar-, Jugend- und Rentensparkonten sowie Hypotheken an.

 

1976

Am 1. September stirbt der Gründer der VP Bank, Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger, im Alter von 83 Jahren. Sein Neffe, Dr. Wolfgang Feger, übernimmt das Verwaltungsratspräsidium.

 

1978

Die VP Bank nimmt an der 1. Liechtensteinischen Industrie-, Handels- und Gewerbeausstellung (LIHGA) mit dem Slogan «VPB – die Bank für alle. Ihre Bank für alles» teil.

 

1979

Mit der Martin Hilti Familientreuhänderschaft (heute U.M.M. Hilti-Stiftung) kommt ein zweiter Ankeraktionär hinzu. Die Schalterhalle des Bankgebäudes im Vaduzer Städtle wird grosszügig umgebaut.

1963 – 1969
Arbeitsplatz 1965

Rückenwind

Die VP Bank erlebt ab den 60er-Jahren mehrere Wachstumsschübe mit einem teilweise sprunghaften Anstieg des Geschäftsvolumens.

1963

Die VP Bank publiziert für das Geschäftsjahr 1963 erstmals eine gedruckte Jahresrechnung.

 

1964

Die VP Bank erzielt einen Prestigegewinn: Sie wird 1965 in die Schweizerische Bankiervereinigung und 1966 in die Vereinigung Schweizerischer Effektenbörsen aufgenommen.

 

1967

Die Bindung der Bankkonzession an den Gründer und die zeitliche Begrenzung der VP Bank werden vom Liechtensteinischen Landtag aufgehoben. Im Gegenzug verpflichtet sich die Bank, jederzeit mindestens 60 Prozent der Stimmrechte und 51 Prozent des Aktienkapitals rechtlich und wirtschaftlich im Eigentum liechtensteinischer Staatsangehöriger zu belassen.

 

1969

Als erste Bank des Landes führt die VP Bank unter der Bezeichnung «Privatkonto» das Lohnkonto für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sowie den Swiss Cheque ein. Damit trifft die Bank den Nerv der Zeit.

1956 - 1962
Guido Feger

Aufbruchstimmung

Die VP Bank wird von Guido Feger gegründet und setzt erste Schritte auf einem herausfordernden, aber richtigen Weg.

1956

Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger (1893–1976), Inhaber des Allgemeinen Treuunternehmens ATU in Liechtenstein, erhält am 4. April die Konzession zur «Betreibung eines Bankgeschäfts». Da diese zunächst an Feger persönlich gebunden ist, muss die Bank auf die Vornahme von Inlandsgeschäften verzichten, um nicht die LLB zu konkurrenzieren. Am 6. April gründet Guido Feger die Verwaltungs- und Privat-Bank Anstalt mit einem Kapital von CHF 2 Mio.

 

1957

Olaf Walser (ATU), der langjährige engste Vertraute des Gründers Guido Feger, wird zum ersten Prokuristen der VP Bank ernannt. Im Januar 1963 wird er in den Verwaltungsrat gewählt, dem er bis 2001 angehört; er ist während eines Vierteljahrhunderts im Amt des Vizepräsidenten.

 

1960

Fürstlicher Kommerzienrat Dr. Heinz Batliner übernimmt die Geschäftsleitung und setzt entscheidende Akzente in der Bank. Olaf Walser erwirbt die Konzession für den Betrieb einer Wechselstube und verhilft damit der aufstrebenden VP Bank zur Eröffnung eines Schalters im Städtle 14, Vaduz.

 

1962

Entsprechend den Bestimmungen des neuen Bankengesetzes wird die Verwaltungs- und Privat-Bank Anstalt Ende Jahr in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Kapital ist im Besitz der Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger, mit welcher der Gründer über seine Lebenszeit hinaus das Aktionariat der VP Bank auf ein solides Fundament stellt.